Über die Gier, das Leben annehmen und das Loslassen

Solange ein Mensch lebt, tritt immer wieder etwas Neues in sein Leben. Dies ist so normal, wie jede Meereswelle in einer neuen Form den Strand erfasst und überspült. Als Kinder waren wir noch offen für all das Neue, was ein jeder Tag uns offenbaren würde. Wir haben mit offenen Armen jeden neuen Tag begrüßt und uns ihm hingegeben. Wir haben nicht gewertet sondern gestaunt. Staunen heißt, dass man ohne zu werten annimmt, was einem begegnet.

Später macht jeder Mensch dann mehr und mehr die Erfahrung, dass Neues, was in sein Leben tritt, nicht immer positiv ist. Und so entwickeln sich in ihm Muster, dass er das Neue, was immer sein Leben bringt, was sozusagen in sein Leben gespült wird, also dass er dies nicht ganz und bedingungslos annimmt. Er bewertet es zum Teil negativ. Das heißt er sträubt sich manchmal dagegen, wenn Neues auftaucht. Dieses Sträuben ist wie eine zusätzliche unsichtbare Schicht, die der Mensch zwischen sich und sein Leben zu schieben versucht. Wie eine unsichtbare Abgrenzung, wie ein Schutzwall, …wie eine Fettschicht.

Hinzu kommt dann noch ein zweiter Mechanismus: Was der Mensch nicht wirklich angenommen hat, das kann er auch nicht wieder loslassen. Das heißt, das Loslassproblem des Übergewichtigen basiert eigentlich auf einem Nicht-Annehmen dessen, was das Leben ihm anspült oder ihm in sein Leben angespült hatte. Denn man kann nur etwas weitergeben, was man in seinen Händen hält. Ein Loslassen ist ja immer ein Geben, wenngleich natürlich ganz oft auf der Ebene der Erfahrungen, die ein Mensch macht. Der Mensch kann eine Erfahrung nur dann weitergeben, mit anderen teilen, wenn er sich erlaubt hat diese Erfahrung ganz und gar anzunehmen, also sprich, wenn er sich erlaubt hat diese Erfahrung zu fühlen. Genau diese Fühlen wird aber durch ein innerliches sich dagegen sträuben blockiert. Das heißt, die Erfahrung ist zwar zu ihm gekommen, aber weil er sie nicht (ganz) gefühlt hat, ist sie auf der Gefühlsebene in ihm stecken geblieben.

Dieses stecken Gebliebene, nicht Gefühlte, ist die Ursache für das Übergewicht, es zieht die Fettzellen regelrecht an. (Genau so wie die blockierten Gefühle, ist auch in der Fettzelle der Energiefluss blockiert.) So denkt man zwar oft, der Übergewichtler hätte ein Loslassproblem, aber eigentlich ist es ein Annehmproblem. Das Annehmen der eigenen Gefühle ist aufgrund von Bewertungsprogrammen eingeschränkt. Und weil sie nicht angenommen sind, können die Gefühle dann auch nicht wieder abfließen, ist also das Loslassen oder Transformieren der Gefühle gar nicht möglich.

Was hat die Gier damit zu tun ?
Sie erinnern sich, ich hab in der Überschrift auch noch von der Gier gesprochen. Um dieses Geschehen ganzheitlich zu begreifen muss man auch die Rolle der Gier betrachten, denn warum zieht der Betreffende denn überhaupt Dinge in sein Leben, die er dann doch nicht oder zumindest nicht vollständig annimmt ? Und hierfür ist die Ursache die Gier. Alles was dem Menschen begegnet hat er sich ja selbst verursacht. Dass diese Verursachung fast immer auf einer unbewussten Ebene stattfindet ist hierbei egal. Auch unbewusste Gier ist eine Kraft, die Realitäten erzeugt.


Die heutige Übung besteht nun einfach darin:

  1. Finde als heutige Übung mindestens ein Gefühl welches du dir früher in einer bestimmten Situation nicht erlaubt hast zu fühlen. Das kann auch ein Gefühl sein, für welches du keine Zeit hattest es zu fühlen, weil es sich vielleicht um eine Gefahrensituation gehandelt hat.
  2. Hole also ein solches nicht gefühltes Gefühl aus deiner Vergangenheit hervor und fühle es nun so intensiv als es dir möglich ist. Nehme es also nachträglich an, tauche so tief in das Gefühl, wie es dir möglich ist.

Wenn du es ganz angenommen hast, wird es sich von alleine verwandeln und abfließen. Du wirst diesen Punkt merken. Vielleicht musst du sogar anfangen zu lachen. Es kann aber auch sein, dass hinter dem Gefühl noch ein anderes schlechtes Gefühl auftaucht – dann fühle dich auch durch dieses Gefühl hindurch, damit auch dieses Gefühl erlöst wird und wieder ins Fließen kommt. Insbesondere bei Krankheiten wie Krebs gibt es oft längere solcher gestauten Gefühlsketten, die natürlich auch entsprechend heftig auf die körperliche Energiestruktur und damit auf die Gesundheit einwirken. (Wer bei Krankheiten wie Krebs tiefer in dieses Gefühlskettenthema einsteigen will, dem sei dieses Buch von Brandon Bays empfohlen.)


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Keine der bereitgestellten Informationen und Übungen soll einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen ersetzen. Alle Übungen sind lediglich für die spirituell geistige Fitness gedacht. Bei körperlichen oder psychischen Krankheiten stimmen Sie sich bitte mit Ihrem Therapeuten oder Arzt ab. Sie führen diese Übungen auf eigene Verantwortung aus.

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