Wenn man Angst hat, hat man keinen Hunger

Vielleicht haben Sie in Ihrem Leben schon einmal echte Angst verspürt, eine richtig starke, länger anhaltende Angst. Dann ist ihnen dabei vielleicht aufgefallen, dass man dann keinen Hunger hat ! Wenn man echte Angst verspürt, dann hat man gar keinen Hunger, da ist kein Appetit auf irgend etwas.

Warum das so ist, das ist übrigens medizinisch betrachtet kein Geheimnis. Es kommt ganz einfach daher, weil bei Angst viele Verdauungsfunktionen im Körper ausgeschaltet werden. Das Körperbewusstsein geht bei Angst davon aus, dass eine Gefahrensituation vorherrscht und dass der Mensch deswegen jetzt alle seine Energie für wichtigeres als die Verdauung gebraucht wird. Darum wird bei Ängsten die Verdauung heruntergefahren, die Verdauung findet dann nicht mehr optimal statt. Die Angst ist einem dann sozusagen auf den Magen geschlagen. Und wie gesagt, das Hungergefühl wird auch ausgeschaltet, weil wenn die Verdauung heruntergefahren ist, dann ergibt Nahrungsnachschub durch Essen auch gar keinen Sinn. Und dass man in einer Gefahrensituation seine Zeit nicht mit Essen vergeuden sollte ist ja sowieso klar. Das ist also ein genialer Mechanismus der Natur.

Wenn nun diese Angst nicht aufgelöst wird und die Angstsituation oder Angstursache nicht verschwindet und länger anhält, dann ergeben sich für den Mensch grundsätzlich zwei Varianten die ich im Nachfolgenden darstelle:

  1. Der Mensch verbleibt in der Angst
    Dann hat er wenig Appetit, dann isst er wenig, dann ist er schlank, oft sogar sehr dünn. Das sind Menschen die immer eine gewisse Grundnervosität, eine gewisse Grundangst in sich tragen. Sie sind immer in Bewegung, unruhig. Diese Angst mergelt sie aus, macht sie schlank und dünn weil diese Angst ja immer die Verdauung bremst, sozusagen auf Sparflamme laufen lässt.
  2. Der Mensch verdrängt die Angst
    Die Angstenergie ist dann zwar auch noch in seinem Energiesystem, aber nicht mehr aktiv an erster Stelle. Sie wird sozusagen an eine unwichtigere Stelle im Körper verdrängt, verschoben. Nun gibt es zwei Punkte die im Bezug auf Übergewicht wichtig sind:

    a) Dadurch dass die verdrängte Angst immer noch im Energiesystem vorhanden ist, also unbewusst ja noch eine Wirkung hat, können auch die Verdauungsfunktionen weiterhin etwas gedämpft sein, also arbeiten nicht ganz optimal.

    b) Dadurch dass die Angst nicht mehr an oberster Priorität steht, funktioniert unser Hungergefühl wieder. Wir essen also wieder, aber können es oft nicht ganz optimal verdauen, weil die unbewusste Angst ja noch vorhanden ist und darum immer wieder Störsignale ins Verdauungsgeschehen hinein sendet. Schlechtere Verdauung bedeutet aber dass nicht alles gut verdaut wird, das heißt dadurch kann Übergewicht entstehen weil Unverdautes im Körper sozusagen zwischengespeichert werden kann.

    Wenn du also Übergewicht hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß dass du zu diesem Menschentyp gehörst, der Angst verdrängt. Weil die Angst ja verdrängt, also zur Seite geschoben wird, erscheinen diese Menschen ihren Mitmenschen als ruhig und ausgeglichen, zumindest auf den ersten Blick. Die zittrig nervöse Angstenergie ist zwar auch vorhanden, aber eben verdrängt, zum Beispiel in Fettschichten hinein und kann darum nicht mehr so einfach von anderen erkannt und wahrgenommen werden.

Die heutige Übung:

Denke als heutige Übung über das Thema Angst nach und entscheide dich vielleicht sogar in Zukunft völlig anders über Angst zu denken als früher. So kannst du dir bewusst machen dass:

Versuche doch einmal bei der nächsten Gelegenheit, anstatt der Verdrängung, die Angst ganz bewusst und ganz intensiv in deinem Bauch zu spüren ! (Weil das ist genau das was du seit langem nicht mehr getan hast, wenn du der Angst-Verdrängen-Typus bist !)


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