Süßigkeiten in Kindheit als Ablenkung von Schmerzen erhalten haben

Niemand hat "perfekte Eltern". So kann es vorkommen, dass wir in unserer Kindheit einen Umgang mit Süßigkeiten "erlernt" haben, der uns nicht gut tut. Heute gehts also um das Thema Süßigkeiten in der Kindererziehung und inwieweit du eventuell davon betroffen bist. Süßigkeiten sind eben noch immer einer der bequemsten Wege um ein Kind "ruhig zu stellen".
Wenn ein Kind weint weil es Schmerzen hat, geben darum manche Eltern, oder noch öfter Großeltern, dem Kind Süßigkeiten zu essen, um das Kind vom Schmerz abzulenken. Dabei entstehen zwei sehr negative Überzeugungssätze:

  1. Wenn ich Schmerzen habe, bekomme ich eine Belohnung.
  2. Durch Süßigkeiten verschwinden meine Schmerzen.

Solche Muster sind in einer abgemilderten Variante noch weiter verbreitet, und zwar, wenn das Kind schlecht gelaunt ist, zum Beispiel quengelt oder meckert oder sonstwie unruhig ist, dann gibt es Eltern, die ihre Kinder mit Süßigkeiten ruhigstellen. Das ist sogar so weit verbreitet, dass ganze Supermärkte ihr Geschäft damit machen indem Kindersüßigkeiten direkt an der Kasse platziert werden, also genau an der Stelle wo auch das Kind warten muss, sich nicht bewegen soll und darum an anfälligsten ist für schwierige Stimmungen. Da werden dann Kinderüberraschungseier angeboten und ähnliche gesundheitsschädliche Kindersüßigkeiten (die aus fast nichts als Kunstzucker bestehen und an denen darum entsprechend viel verdient ist). Nicht wenige Kinder sind mit solchen Mustern groß geworden und tragen darum oft noch als Erwachsene Glaubensmuster in sich, ala:

Deine heutige Übung besteht nun darin, dass du deine Kindheit abscannst nach solchen Mustern:

Gehe deine ganze Kindheit durch. Beachte eventuell besonders auch deine erste (älteste) Erinnerung, die du diesbezüglich hast und aber auch diejenigen, an die du dich besonders intensiv erinnerst. Scanne also deine Kindheit nach Ereignissen, wo Süßigkeiten eingesetzt wurden um dich von schlechten Gefühlen abzulenken (das ist ja auch eine Form von Manipulation, ganz nebenbei bemerkt).

Auflösung dieser Muster

Wenn du also nun etwas gefunden hast und der Meinung bist, dass es noch bis heute in dir sitzt, beziehungsweise einen Einfluss auf dich ausübt, dann mache eine innere Arbeit damit. Und zwar ist es ja so, dass die Süßigkeit, das schlechte Gefühl (oder gar Schmerz) nicht aufgelöst, sondern nur verdrängt hat. Daraus ergibt sich bereits das Rezept, was du zu tun hast:

  1. Gehe einfach nachträglich in dieses schlechte Gefühl, und zwar so lange, bis es sich von alleine auflöst. Gefühle sind ja nichts dauerhaftes. Es ist ein natürlicher Vorgang dass sie sich von alleine auflösen/transformieren, wenn man es ihnen nur erlaubt, also wenn man ihnen keinen Widerstand entgegen setzt. Vielleicht kennst du diese Form des Umgangs mit alten verdrängten Gefühlen bereits aus anderen Übungen. Das Prinzip ist immer das Selbe: Innerlich annehmen. Ja zum Gefühl sagen. Lass es sich in deinem gesamten Körper ausbreiten und es wird sich auf natürliche Weise wandeln*, und zwar für immer, weil es wurde nun nicht verdrängt, sondern verwandelt. Wenn daraufhin ein anderes oder weiteres Gefühl auftaucht, dann mit diesem genau so verfahren, bis alle durch sind und keine weiteren mehr kommen.
  2. Entscheide dich dann zusätzlich um, dass du dieses Muster ablegen willst.
    Nehme es dir bewusst vor, dass du nie mehr wegen schlechten Gefühlen Süßigkeiten essen wirst. Trenne diese beiden Themen innerlich: Es gibt Süßigkeiten und es gibt schlechte Gefühle. Beide haben nichts miteinander zu tun. Befreie diese beiden Themen von ihrer gegenseitigen Beeinflussung. Stell dir zum Beispiel ein Band vor, zwischen diesen beiden Themen und durchschneide dieses Band und verbrenne zudätzlich in deiner Vorstellung die beiden Reste des Bandes.


*Hintergrundinfo: Diese Wandlung geschieht dann mithilfe des Scheitelchakras, welches zu allen Teilen des Körpers eine Verbindung hat. Es geschieht immer automatisch, sobald der gesamte Körper vom Gefühl durchdrungen oder erfasst ist, weil dann das Scheitelchakra mit seiner transformativen Kraft aktiviert wird.


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Keine der bereitgestellten Informationen und Übungen soll einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen ersetzen. Alle Übungen sind lediglich für die spirituell geistige Fitness gedacht. Bei körperlichen oder psychischen Krankheiten stimmen Sie sich bitte mit Ihrem Therapeuten oder Arzt ab. Sie führen diese Übungen auf eigene Verantwortung aus.

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